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Falter-Fische

Einzelgänger & Gruppen
Schnorchler-Fotos, aufg. mit MX-10 auf Kodak Elite II und Olympus Camedia C-900

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Nacht + Symbiose

Gelbflossen Straßenkehrer     Lethrinus erythracanthus
Die etwa 40 Arten von Straßenkehrern sind mittelgroße, schnapperähnliche Fische mit wulstigen Lippen, großen Schuppen und durchgehender Rückenflosse und wichtige Speisefische. Die bis zu 70cm langen scheuen Einzelgänger, sind im Jugendstadium gelb mit hellgrauen Längsstreifen und leben in 5-120m Tiefe. Sie sind sehr scheue und wachsame Einzelgänger.

Foto: MX10 + WW-Vorsatz + YS-40 Blitz, Bl. 8, Sonne, 14 Uhr, 3m Tiefe, Vilamendhoo

Blue Fusiliers (on the top) and Black-stripe Fusliers (in the middle and down)

Humpback-Parrot Fish

Buckelkopf Papageienfisch     Scarus stronglyocephalus
Auf diesem Bild ist ein Weibchen zu sehen, denn der Körper der Männchen ist blaugrün und die Flossen sind rosa gefärbt. Im Alter tragen sie einen ausgeprägten Fetthöcker an der Stirn. Die bis zu 70cm langen Fische leben in Lagunen und an Außenriffen zwischen 2 und 35m Tiefe. Sie leben immer einzeln und nur sehr alte Tiere leben in kleinen Gruppen. Sie fressen Algen und wie alle Papageienfische nagen sie auch die Korallen ab. Wahrscheinlich ist
Scarus stronglyocephalus identisch mit dem Scarus gibbus aus dem Roten Meer.

Foto: C-900 digital + integr. Blitz, Sonne 10 Uhr, 3 m Tiefe, Vilamendhoo Nordseite

Weißsichel-Juwelenbarsch     Variola albimarginatus
Dieser, bis zu 60cm lang werdende Fisch lebt in 2-100m Tiefe. Er kann leicht mit dem etaws größeren V. louti verwechselt werden, denn das einzige Unterscheidungsmerkmal ist der Streifen in der Schwanzflosse, der beim V.louti gelb und beim V.albimarginata weiß ist. Je nach Stimmung kann die Grundfarbe rot bis blauviolett sein, in der Balzzeit mit leuchtenderen Farben, ansonsten eher unscheinbar. In bestimmten Gegenden besteht die Gefahr einer
Ciguatera-Vergiftung !

Foto: Olympus C-900 digital ohne Blitz, Sonne, 12 Uhr, HQ, 4m Tiefe, Vilamendhoo

Yellowback Fusilier

Lion Fish

Strahlen-Feuerfisch     Pterois radiata
Dieser kleine Rotfeuerfisch lebt im seichteren Wasser tagsüber unter Korallen, oder in Höhlen und kommt nur nachts heraus. in tieferen Regionen kommt er jedoch auch tagsüber heraus. Wie alle Feuerfische, so ist ein Stich seiner Rückenstacheln äußerst giftig, allerdings nur, wenn man auf ihn steigt, oder ihn anfasst. Im Aquarium sind diese Fische sehr gut haltbar unds ausdauernd, allerdings, mit Trockenfutter geben sie sich nicht zufrieden. Einen kleinen lebenden Fisch pro Woche muss man ihnen schon gönnen.

Foto: MX-10 + Makro-Vorsatz + YS-40, Sonne 16 Uhr, 1 m Tiefe, Vilamendhoo

Buckel-Drachenkopf     Scorpaenopsis diabolus
Seine Kennzeichen sind ein typischer Buckel und leuchtend orange-schwarze Innenseiten der Brustflossen, mit denen er andere Räuber abschreckt. Er lebt in 0 bis 70 Meter Tiefe auf Riffdächern, Lagunen und Außenriffen, selten auf Korallen, sondern meistens zwischen Tang und Algen. Der Buckel-Drachenkopf wird oft mit dem echten Steinfisch verwechselt.

Foto: MX-10 (leider ohne Makro), Sonne 11 Uhr, 50 cm Tiefe, Machchafushi

Stonefish

Silversides

Grüner Riesen-Drückerfisch     Balistoides Viridescens
Die bis zu 75cm lang werdenden auffälligen Fische leben in 1-40m Tiefe. Außerhalb der Laichzeit sehen sie, mit ihrem großen Maul und den in allen Richtungen schwenkbaren großen Augen zwar auch leicht furchterregend aus, aber während sie ihre Laichgruben betreuen, halten Sie bitte mindestens 10m Abstand ! In dieser Zeit sind sie agressiv und da attakieren Sie Taucher, Schnorchler und Schwimmer. Voriges Jahr im Mai hat mich einer fast 100m weit verfolgt und erst der Strand hat ihn gestoppt ! Wie die meisten Drückerfische, sind auch sie ciguatoxisch !

Foto: MX10 + WW-Vorsatz + YS-40 Blitz, Bl. 8, Sonne, 15 Uhr, 4m Tiefe, Vilamendhoo

Schwarzflecken-Kugelfisch     Arothron nigropunctatus
Diese, bis etwa 40cm groß werdenden Fische, kommen meistens in den Farbvariationen weiß oder grau vor. Es gibt auch eine Ziotronengelbe Variante, während die Art hier auf dem Foto entweder eine Kreuzung ist, oder eine weitere Farbvariante. Charakteristisch sind die dunklen, verwaschenen Flecken um die Augen, um den Mund und um die Brustflossen, im Gegensatz zum etwas kleineren Masken-Kugelfisch Arothron diadematus, dessen Flecken zwischen BrustfFlossen und Augen zusammenhängend aussieht, wie eine Panzerknackermaske.

Foto: MX-10 + WW-Vorsatz + YS-40 Blitz, Sonne 13 Uhr, 2 m Tiefe, Vilamendhoo, vor Bungalow 80

Yellowtail Anthias

Lyretail Fairy Basslet

Riesen-Kugelfisch     Arothron stellatus
Mit 120cm Länge sind sie die größten ihrer Art. Die ähnliche Variante Arothron spec hat bläuliche Tupfen und Ringe um die Augen (ich auch, weil ich immer bis spät in die Nacht an dieser Homepage werke). Jungtiere leben auf Sandgrund und in Seegraswiesen und adult leben sie in klaren Lagunen und an Riffhängen in Tiefen von 2 bis 60m. Ihre Hauptnahrung besteht aus Schwämmen, Korallen und hartschaligen Tieren.

Foto: MX10 + WW-Vorsatz + YS-40 Blitz, Bl. 8, Sonne, 16 Uhr, 4m Tiefe, Machchafushi

Schulterfleck-Geigenrochen     Rhinchobatus djiddensis
Laut Myers hat der Geigen-Rochen pflastersteinähnliche Zähne (was immer das auch sein mag) und er wird mehr als 3m lang und bis zu 230kg schwer. Seine Nahrung besteht aus Krebsen, Tintenfischen und kleinen Fischen. Er lebt auf flachen sandigen Zonen in Riffnähe und in Tiefen zwischen 1 und 30m. Ab etwa 1,5m Größe sind sie geschlechtsreif und wie die Adlerrochen, sind auch sie lebendgebärend und bekommen 55 bis 67cm große Junge.

Foto: Olympus C-900 digital ohne Blitz, Sonne 17:30, 640x480, 2m Tiefe, RBR Mittelsteg

Bigeye Trevally

Goggle Eye

Schwarzpunkt-Stechrochen     Taeniura melanospilos
Rochen gibt es überall, aber so zahlreich wie auf Reethi Beach begegnet man den großen Stachel- und Geigen-Rochen sonst nicht so bald. Pünktlich um 17 Uhr Maledivischer Sommerzeit (Malè +1 Stunde) kommen sie täglich zum mittleren Steg, um sich ihre Portion Fische abzuholen. Am Schwanzende sitzt zwar ein gefährlicher Stachel, aber den setzen Sie nur bei Gefahr ein. Während sie um Futter betteln, kann man sie also ruhig am Kopf oder Rücken streicheln.

Foto: Olympus C-900 digital ohne Blitz, Sonne 17:30, 640x480, 2m Tiefe, RBR Mittelsteg

Manta oder Teufelsrochen     Manta birostris
Eine Begegnung mit Mantas ist wohl einer der Höhepunkte jedes Tauchers oder Schnorchlers. Die bis zu 1.400 kg schweren Rochen leben leben, trotz ihres riesigen Maules, nur von Plankton. Der Rücken ist schwarz bis dunkel graubraun und der Bauch ist weiß. Sie leben sowohl einzeln, als auch in Gruppen. Obwohl sie äußerst friedlich sind - die auf dem Foto waren sogar richtig verspielt - können sie kleinen Booten dennoch gefährlich werden. Wenn sie über das Wasser springen und mit großer Wucht wieder aufschlagen, kann so ein kleineres Boot schon einmal zu Bruch gehen. Die gar nicht scheuen Tiere bekommen nach 13 Monaten Tragzeit nur etwa 1-2 Junge.

Foto: MX-10 + WW-Vorsatz, Sonne 16 Uhr, 1-4 m Tiefe, Guraidhoo Kandu Süd-Male

Bigeye Trevally

Whale-Shark

Walhai     Rhincodon typus
Der absolute Höhepunkt eines Tauchers oder Schnorchlers ist die Begegnung mit einem Walhai. Manche begegnen ihnen schon beim 1. mal, manche nie und ich sah meine ersten 2 Walhaie erst bei meinem 20. Urlaub auf den Malediven. Den ersten Walhai (3,5 - 4 m) sahen wir beim Tauchen in etwa 10 Meter Tiefe, den zweiten (4 - 5 m) entdeckten wir bei der Rückfahrt dicht unter der Oberfläche. Walhaie sind Planktonfresser und trotz ihres riesigen Maules, mit dem sie das Plankton aus dem Meer filtern, absolut friedlich!

Foto: Casio Exilim S10 digital ohne Blitz, sonnig 15 Uhr, beim Schnorcheln vom Dhoni aus

Fassen Sie keine Meerestiere an und ''reiten'' nicht auf Fischen oder Schildkröten

Don't grasp any animals and don't "ride" on on fishes or turtles !!!

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(c) Gerhard Geyer - To use of my Sides, Scripts, Photos and Parts from this only with my written permission !

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