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Nacht + Symbiose

Korallen
Schnorchler-Fotos, aufgenommen mit der MX-10 und der C-900 Digital

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Meerestiere

Feuerkoralle     Millepora spec.
Obwohl auch Feuerkorallen mit Zooxanthellen in Symbiose leben, hat dieser Korallenstock anscheinend wenig darunter gelitten (oder ist er schon wieder so schön nachgewachsen?). Wie der Name schon sagt, nesseln sie sehr stark und man kann sich an ihnen die Finger ganz schön ''verbrennen'', allerdings selbst Schuld, denn nur geistig Unterbelichtete und Umwelt-Rowdies greifen Korallen an !

Foto: Olympus C-900 ohne Blitz, 640x480, Sonne 14 Uhr, 4m, RBR NO 2000

Fire Coral

Horn- und Fächerkorallen

Diese Hornkoralle lebt meistens etwas tiefer und Schnorchler bekommen sie daher nur selten zu sehen. Es gibt etwa 1200 Arten und manche werden bis zu 3m groß. Das Skelett dieser Korallen besteht aus einer elastischen Hornsubstanz, dem Gorgonin, das mit Kalkeinlagerungen (Skleriten) verstärkt ist. Das linke Bild zeigt eine Gorgonie aus 1,5m Entfernung, das 2. Bild von links ist eine Makroaufnahme, das 2. Bild von rechts ist eine Fächerkoralle und das rechte Bild eine Hornkoralle.

Gorgonian Fan Corall
Gorgonie Supergorgia hicksoni

Gorgonian Fan Coral (close-up photo)
Fächerkoralle Supergorgia mollis

Yellow Horn-coral - (close-up photo)
Fächerkoralle Eunicella cavolinii

Horn-coral
Hornkoralle Supergorgia suberosa

alle 3 Fotos: MX-10 + YS-40 (m + r mit Makrolinse), Sonne, 10m Tiefe, Vilamendhoo Hausriff, 2001

Black whip Coral

Drahtkoralle     Cirripathes cf. anguinea
Im Gegensatz zur Großen Drahtspirale, die auch als Schwarze Koralle bezeichnet wird, ist die Cirripathes cf. anguinea unverzweigt und wird meistens nur etwa 1m lang. Alle Drahtkorallen sind Planktonfänger und kommen an Riffhängen und Höhleneingängen ab 5m Tiefe vor.

Foto: MX-10 + YS-40 + Makrolinse, Sonne 15 Uhr, 5m, Vilamendhoo 2001

Peacock-Butterflyfish

Große Kelch-Koralle   Tubastraea micranthus
Diese, im Ari-Atoll recht häufigen, fast schwarzen Korallen wachsen unterhalb von etwa 5-6m Tiefe auf strömungsreichen Riffhängen. Ihr fast flaches Gerüst wird bis zu 1 Meter groß und ist immer quer zur Strömung ausgerichtet. Ungefähr eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang kommen dann langsam die gelbgrünen Polypen hervor.

Foto: C-900 mit eing.Blitz, Sonne 15 Uhr, 4m, Vilamendhoo 2001

Peacock-Butterflyfish

Rough Brain Coral

Becherkoralle     Lobophyllia cf. hattai
Ihr Vorkommen erstreckt sich von den Malediven bis Südchina und Australien, allerdings sind sie sehr selten. Für die Aquarienhaltung ungeeignet. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Nebenprodukten ihrer Zooxanthellen und Plankton und da die Polypen dicht mit Nematocysten bedeckt sond, fangen sie auch kleine Krebse und Würmer. Wegen ihrer gefährlichen Tentakel werden sie von anderen Korallen sehr gemieden.

Foto: Olympus C-900 ohne Blitz, Sonne 16 Uhr, 3m, Thellaga 2001

Gemeine Hirnkoralle     Platygyra lamellina
Diese Korallenart bildet massige Kolonien und hat wegen ihrer Größe El Ninjo etwas besser überstanden. Bei dieser Hirnkoralle sind die Rippen etwa doppelt so breit, wie die Furchen. Sie werden bis zu mehreren Metern groß und leben oft an Riffdächern und Hängen. Besonders in Neumondnächten strecken sie ihre Polypen bis zu 2cm zum Planktonfang heraus !

Foto: MX-10 + YS-40, Sonne 10 Uhr, 2m Tiefe, Villivaru 1997

Brain Coral

Geweih-Korallen     Acropora spec.
Diese Korallenart kommt in vielen Farben, Formen und Größen vor und da ihre Klassifizierung relativ schwer ist, haben die meisten Arten nur die Bezeichnung "spec." (nicht beschrieben), oder "cf." (ähnlich). Sie bilden massige Kolonien und da sie nicht nur sart gebaut sind, sondern auch nur in den oberen Wasserschichten vorkommen, fielen fast alle Geweihkorallen El Ninjo zum Opfer!

Staghorn Coral - Pineapple Island 2001
Himbeerkoralle
Pocillopora damicornis

Staghorn Coral - Thellaga 2001
Geweihkoralle Acropora spec.

Staghorn Coral - Pineapple Island 2001
Geweihkoralle Acropora spec.

Staghorn Coral - Machchafushi 1996
Geweihkoralle Acropora spec.

alle Fotos: Olympus C-900 ohne Blitz, Sonne 10 Uhr, 2m Tiefe, Pineapple Island 2001

Table Coral 1996 on Machchafushi

Feinverzweigte Tischkoralle     Acropora spicifera
Auch die Polypen der Tischkorallen sind, wie alle Arten, nachtaktiv, denn tagsüber wären sie bald das Opfer von Korallenfischen. Die waagrechten Teller werden meistens bis zu 150cm groß, manchmal auch noch wesentlich größer. Durch El Ninjo wurde diese Korallenart in dfen oberen Wasserschichten zur Gänze ausgerottet, aber unterhalb von 20m Tiefe haben einige Exemplare überlebt und seit Herbst 2001 kann man schon wieder vereinzelte Tischkorallen finden.

Foto: MX-10 + YS-40, Sonne 11 Uhr, 5m Tiefe, Machchafushi 1996

Kugeliges Schleierbäumchen     Dendronephthya hemprichi
Diese Weichkorallen sind meistens gelblich bis rötlich, vorwiegend jedoch Orange und werden bis zu 70cm groß. tagsüber sind sie manchmal durch Wasserabgabe zu einem stacheligen Häufchen zusammengeschrumpft, nachts jedoch völlig entfaltet. Der Stamm ist mit Kalknadeln gegen Fressfeinde geschützt. Zwischen den Armen findet man oft auch Kriechende Rippenquallen, Schnecken, Seespinnen und Schlangensterne als Mitesser.

Foto: Olympus Camedia C900 mit int. Blitz, 20m Tiefe, Abdulla Thila Lhaviyani Atoll

Dendronephthya hemprichi

Korallen sind sehr zerbrechlich und wachsen nur sehr langsam, bitte beschädigen Sie deshalb das Riff nicht !!!

Corals are very fragile and grow only very slowly, please therefore don't damage the reef !!!

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(c) Gerhard Geyer - To use of my Sides, Scripts, Photos and Parts from this only with my written permission !

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