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Reisebericht
Lily Beach - 11. bis 16. Juli 2009:
Am Male
Airport auf Hulule angekommen, fragte ich beim Schalter des Maldivian Air Taxi
(MAT) nach und wurde nach kurzer Wartezeit mit einem Kleinbus zur Abflughalle der
rot-weißen Air Taxis gebracht. Die Zeit bis zum Abflug verbringen alle Gäste von
Lily Beach in der klimatisierten MAT Lounge bei Getränken und Sandwiches, wo man
auch das Anmeldeformular für Lily Beach erhält und ausfüllen kann. Von Hulule brachte
uns dann eines der für Conrad-Rangali weiß-golden lackierten MAT Wasserflugzeuge
in knapp 30 Minuten Flugzeit zur im südöstlichen Ari-Atoll gelegenen Luxusinsel
Lily Beach.
Die
Insel:
Das Lily Beach Resort wurde 2008 geschlossen und komplett umgebaut und aus der
schmucklosen, rundum von hässlichen Wellenbrechern eingesäumten, aber trotzdem
bei Vielen beliebten Insel, wurde mit der Wiedereröffnung am 1. April 2009 das
elegante, jedoch trotzdem maledivisch gebliebene Lily Beach Resort & Spa at
Huvahendhoo Maldives.
Bereits beim Landeanflug konnte ich sehen, dass aus dem hässlichen Entlein ein
schöner, stolzer Schwan geworden war! Der Großteil der wuchtigen Wellenbrecher
war verschwunden und der Strand wurde jetzt teilweise durch kleine, quer liegende
Stege geschützt. Nur im Osten vor der Vibes-Bar und im Südosten vor einem Teil
der Lagoon-Villas musste der Strand auch weiterhin durch Wellenbrecher aus Korallen
vor der zeitweise starken Strömung geschützt werden.
De
Luxe Water Villas:
Nach einem alkoholfreien Begrüßungs-Drink in der Rezeption wurde ich mit einem
kleinen Elektrofahrzeug zu meiner Deluxe Water Villa Nr. 313 gebracht und während
mir der Bungalow gezeigt und erklärt wurde, kam auch schon mein Koffer nach. Das
Zimmer ist groß, das ebenfalls klimatisierte Badezimmer ist genau so groß und der
Glasboden, der mit 1,5 mal 2,5 Meter Größe die ganze Breite des Vorzimmers ausfüllt,
sieht wirklich sehr effektvoll aus, besonders bei Nacht.
Die Bungalows werden nicht mit einem Schlüssel, sondern mit einer programmierbaren
Chip-Karte geöffnet. Im Vorzimmer befindet sich rechts der Hauptschalter für die
Schlüsselkarte und am Boden, genau zwischen dem Zimmer und dem Bad, ist der Sicherheitsglasboden
und dahinter steht ein Schreibtisch.
Im rechts gelegenen Wohn-Schlafzimmer befindet sich ein großes Himmelbett mit verschiedenen
Kissen, eine Tagesliege, die auch als doppeltes Zusatzbett verwendet werden kann,
eine Anrichte mit Knabbergebäck, einem Nespresso Kaffeeautomaten, einer elektrischen
Teekanne und einer eingebauten Minibar, die mit Bier, alkoholfreien Getränken,
sowie je einer Flasche französischem Weiß- und Rotwein bestückt ist. An der Wand
hängt ein 42 Zoll LCD TV-Gerät mit Satellitenempfang und darunter steht ein DVD-Player
mit Surround Anlage. Eine über die gesamte Zimmerbreite reichende Glas-Faltschiebetür
gelangt man auf die Terrasse.
Links vom Vorzimmer kommt man in das riesige Badezimmer. Gleich links gibt es einen
viertürigen beleuchteten Wandschrank mit programmierbarem Tresor, an der Wand daneben
eine Anrichte mit Haarfön und einem großen Spiegel, daneben eine Milchglastüre
zum WC und rechts daneben eine klare Glastüre zur Dusche. WC und Dusche sind anfangs
etwas ungewohnt, denn beide sind nach einer Seite vollkommen offen und nur durch
ein Jugendstil-ähnliches Ziergitter und einer hölzernen Sichtschutzwand vom Steg
getrennt. An der Wand gegenüber dem Eingang befindet sich ein 32 Zoll LCD TV-Gerät
mit Satellitenempfang und die rechte Wand bildet, wie im Wohnzimmer, eine Glas-Faltschiebetür,
durch die man ebenfalls auf die Terrasse kommt. In der Mitte des Badezimmers befindet
sich eine freistehende Jacuzzi Badewanne und eine ebenfalls freistehende Anrichte
mit 2 einzelnen runden Waschtischen, sowie Seifen, Shampoos, Badesalz, Duschhaube,
Nähzeug, Rasierer mit Creme, Zahnpasta mit Bürste, Hautmilch, usw …
Auf der Terrasse befindet sich links eine hölzerne Sichtschutzwand und links vorne
ein 7 Quadratmeter großer, im Boden versenkter Süßwasser-Pool mit Massagedüsen.
Durch den ständigen Wasserkreislauf geht kein Wasser verloren und es ist um etwa
2 Grad kühler, als das Meer! Jede Terrasse ist mit 2 gepolsterten Holzliegen, einem
kleinen Tisch und 2 hölzernen Terrassensesseln ausgestattet. Rechts wird die Terrasse
ebenfalls von einer hölzernen Sichtschutzwand begrenzt und davor eine kleine integrierte
Sitzbank. Weiters besitzt jede Wasservilla eine eigene Treppe zum Meer und auf
dem unteren Absatz eine Süßwasserdusche. Bei Flut kann man bequem von der Terrasse
aus zum nur wenige Meter entfernten, schönen Hausriff schnorcheln. Bei Ebbe ist
das Wasser jedoch zu seicht, so dass man das Riffdach nur über einen der 2 Riffausstiege
von den Wasser-Villen aus, oder von einem der 6 Riffausstiege der Insel zum Hausriff
hinaus schwimmen kann.
Sonntag
11. Juli:
Nach der Ankunft eine erfrischende Dusche, dann den Koffer ausräumen, den Bungalow
nochmals erkunden und dann - wen wundert es bei dem tollen kleinen Pool auf der
Terrasse - auf der Terrasse ein erfrischendes Bad und im kleinen tollen Pool, der
aussieht, als würde das Wasser des Pools nahtlos in das blaue Meer übergehen und
für die innerliche Abkühlung ein Glas des vorzüglichen französischen Rotweines
aus der Minibar. Am Horizont des tiefblauen Ozeans konnte ich die nahe Nachbarinsel
Vilamendhoo sehen und daneben die Inseln Dhangethi, Vakarufalhi, Machchafushi und
Maafushivaru. So lässt es sich aushalten :
Aqva
Bar:
Am Nachmittag erkunde ich einmal die extrem gepflegte Insel. Alle Wege sind frisch
mit Sand bestreut, die Blumen und Beete gegossen und das zahlreiche Personal ist
überall sehr freundlich und hilfsbereit. Auf dem Rückweg kehrte ich in der Aqva
Bar ein. Da das gesamte Innere der Bar eine Nichtraucherzone ist, frönte ich meinem
Laster bei einem Eiskaffee auf der Terrasse unter einem Sonnenschirm. Vor mir der
große Pool und links bei den Sonnenliegen ein rundes Kinderbecken. Täglich um 22
Uhr wird die Poolbeleuchtung abgeschaltet und dann beginnen am Grund des Pools
tausende winzige Lämpchen in allen Farben wie der Sternenhimmel zu leuchten.
Lily
Maa Restaurant:
Im Main-Restaurant Lily Maa ist das Frühstück und der Lunch als Buffet, aber das
Abendessen wird, außer bei BBQ, immer serviert. Wie die meisten Lokale auf Lily
Beach ist auch das Innere des Main Restaurants Nichtraucherzone, aber bei Schönwetter
aß ich immer draußen auf der Terrasse. In der Dinner-Karte stehen immer 3 Vorspeisen,
3 Hauptspeisen und 3 Nachspeisen zur Auswahl. Heute wurden laut Speisekarte serviert:
Als Vorspeise gab es 1.) Avocado-Papaya-Shrimps-Salat ,mit amerikanischer Soße
und Limetten-Dressing, oder 2.) eine Auswahl von Mediterranean Antipasta, oder
3.) weiße Miso Soße mit Tofu, Spinat und Pilzen. Als Hauptspeise gab es zur Auswahl:
1.) Gegrilltes Sirloin-Steak in Rotwein (zerging auch als medium fast auf der Zunge)
mit Tomaten, Broccoli, Rustic Chips und Bearnaise Soße, oder 2.) in Rotwein gedünstetes
Barramundi Filet, Kräuterkartoffeln und Indisches Pakora in Joghurt-Minz Soße,
oder 3.) Gegrillter Kürbis mit Pistachio-Nuß-Risotto mit Kräutern und geschabtem
Parmesan. Als Nachspeise standen zur Auswahl: 1.) Tiramisu mit Orangen, Pannacotta
und Mocca Sabayon, oder 2.) Almond Frangipane Törtchen, Sesam-Eiscreme, gemischtem
Beerenkompott und Caramel-Verzierung (schmeckte traumhaft), oder 3.) eine Kontinentale
Käseplatte mit Walnüssen und warmen Chapati. Ich will ja niemand den Mund wässerig
machen, aber bereits nach dem ersten Abendessen stand für mich fest, der australische
Küchenchef hat da ein echtes Haubenlokal auf den Malediven zustande gebracht! Als
Getränke wählte ich Eiswasser und aus der 11 Weißweine, 4 Roseweine und 10 Rotweine
umfassenden Weinkarte einen gepflegten Jackeroo Shiraz aus Südaustralien. Für Feinschmecker
ist das "Premium all inclusive" von Lily Beach wirklich ein Traum, denn
es gibt nur hochwertige bekannte Markengetränke und keine unbekannten Weine oder
Brandy und außer echtem Champagner und XO Cognac sind alle Getränke im all inclusive
gratis enthalten, sogar der Sekt.
Ocean-Pro
Tauchbasis:
Vor dem Abendessen besuchte ich allerdings noch die von Jürgen geleitete moderne
Ocean-Pro Tauchbasis, um einzuchecken. Die Tauchbasis ist durch einen schmalen
Gang geteilt und besteht rechts aus einem großen, zentralen Kundenraum und dahinter
befindet sich das kleine Büro des Basisleiters mit Ausblick zum Meer in Richtung
Süden. Links davon befindet sich ein moderner Schulungsraum. Auf linken Seite des
Ganges befindet sich ein kleiner überdachter Bereich mit Tischen und Sesseln und
an der Wand hängt eine große Karte des südlichen Ari-Atolles mit den der Tauchplätzen.
Um die Ecke hängen Informationsblätter und die aktuellen Tauchplatzbeschreibungen
und der Raum dahinter ist der Kompressorraum. Am Ende des Ganges befinden sich
die Waschtanks und daneben 3 Trockenräume für die Ausrüstung. Jeder Taucher erhält
eine nummerierte Box, die von der Tauchbasis mit Jacket, Atemregler, Blei, Anzug
und sonstiger Ausrüstung befüllt wird und nach jedem Tauchgang wird die gesamte
Ausrüstung durch die Basis-Staff gereinigt und getrocknet. Neben der Tauchbasis
befindet sich in südlicher Richtung der kleinere Jetty für die Tauchboote.
Internet
und Shops:
Nach dem Abendessen ging ich die paar Schritte zum Jetty vor. Links vom Landesteg
befindet sich die Rezeption und rechts das Einkaufszentrum von Lily
Beach: Ein Sportbekleidungs-Shop, ein Juwelier und ein Souvenir-Shop, sowie das
Cyber-Cafe, wo man zwar keinen Kaffee trinkt, aber gratis an einem der 3 Computer
surfen kann.
The
Spirit Bar:
The Spirit ist die Main Bar und sie befindet sich im Zentrum direkt neben der Rezeption.
In der Main-Bar gibt es alle Getränke aus der umfangreichen Beverage Karte, während
die Aqva Bar im Westen und in die Vibes Bar im Osten der Insel nicht alle Cocktails
mixen können. Ursprünglich blieb die Main-Bar so lange geöffnet bis auch der letzte
Gast ging, aber da das ein paar Betrunkene übertrieben und nach 3 Uhr früh nach
einer kurzen Pause nochmals in die Bar einfielen und dort laut krakeelten, wird
seit dem 1. August 2009 auch die Main-Bar bei Bedarf schon etwas früher geschlossen.
Montag
12. Juli:
Die Frühstückszeit beginnt auf Lily Beach bereits um 7 Uhr und ich konnte immer
draußen auf der Terrasse frühstücken. Neben dem üblichen Frühstücksbuffet (und
traumhaft zarten Croissant) gibt es auch frisch gepresste Fruchtsäfte, frisches
Obst und frische Waffeln mit Erdnussbutter, Honig, Ahornsirup oder Nutella! Der
Kaffee wird für jeden Tisch immer frisch in einer gläsernen French Press zubereitet.
Ein kleiner Kaffee reicht für 2 große Tassen und der große enthält fast 1 Liter.
Die bettelnden Krähen sollte man jedoch nicht füttern, da sie ansonsten immer zudringlicher
werden.
Dank herrlichem Fotowetter, konnte ich nicht nur zahlreiche Fotos und 360 Grad
Panoramen von Lily Beach aufnehmen, sondern auch zahlreiche Videoszenen. Anschließend
erfrischte ich mich bei ein paar Eiskaffee in der Main Bar The Spirit. Zurück in
meiner Deluxe Water-Villa 313 erkundete ich, da das Riffdach durch die Flut problemlos
überschwommen werden konnte, von meinem Bungalow aus das Hausriff und war ehrlich
überrascht, wie schön das Korallenriff dieser Insel geworden ist. Das Riffdach
verläuft ziemlich flach und fällt etwa 30-40 Meter von den Wasser-Villen entfernt
ziemlich steil ab. Gegen das tiefe Blau des offenen Meeres leuchteten die zahlreichen
Schwärme von blauen Schwarzstreifen-, blau-gelben Gelbrücken- und rot-blauen Neon-Füsilieren
in der Sonne auf. Unter überhängenden Korallen lauerten Rotfeuerfische und große
Muränen und dazwischen verteidigten Anemonenfische ihre Anemonen. Ein Tipp für
alle Schnorchler, die von ihrer Wasser-Villa aus schnorcheln: Markiert Eure Terrasse
auffällig, damit Ihr nach dem Schnorcheln wieder zu Eurem Bungalow zurück findet
und nicht aus Versehen bei hübschen Nachbarin landet, denn ihr Ehemann könnte das
wahrscheinlich total missverstehen.
Tamarind
Restaurant:
Da im Premium all inclusive auch ein Abendessen pro Woche im Spezialitäten Restaurant
Tamarind gratis enthalten ist (ansonsten aufpreispflichtig), speiste ich an diesem
Abend im asiatischen Tamarind Restaurant. 4 Tische wurden in 4 kleinen Plateaus
über dem Meer gebaut und hier unter dem freien Himmel kann ein Abendessen besonders
romantisch sein. Das Innere des Tamarind Restaurants ist Nichtraucherzone, bei
den Tischen im Freien kann man jedoch ungehindert rauchen. Das Essen ist hervorragend,
aber im Lily Maa Hauptrestaurant mindestens genau so gut. Wie im Hauptrestaurant
erhält man auch im Tamarind nach dem Eintritt ein kaltes, feuchtes Tuch zur Erfrischung.
Abschließend war ich noch in der Aqva Bar und genoss bei der Sternenhimmelbeleuchtung
des Pools zwei Cocktails.
Dienstag
13. Juli:
Um 8:30 Uhr fuhren wir mit dem Tauchboot vom kleinen Steg der Tauchbasis los und
am Außenrand des Ari Atolles entlang nach Süden. Der erste Tauchgang erfolgte am
White Sands Beyru, dem äußeren Hausriff des Diva Maldives Resorts (ehemaliges White
Sands) und dauerte bei mir leider nur 38 Minuten, denn mein Jacket füllte sich
ständig langsam mit Luft, so dass ich alle 2-3 Minuten Druck ablassen musste, um
nicht ständig an die Oberfläche zu treiben aber trotzdem hatte ich nach 20 mal
Urlaub auf den Malediven das Glück, meinen 1. Walhai zu begegnen. Zuvor begegneten
wir ein paar Weißspitzen-Riffhaien, 4 Mobulas, ein paar Schildkröten und zuletzt
in etwa 10 Meter Tiefe, bevor noch meine Luft zu Ende war, einem halbwüchsigen
Walhai. Die Mittagspause verbrachten wir in einer geschützten Bucht östlich von
White Sands und fuhren danach zum nächsten Tauchplatz Dhidhdhoo Beyru, wo wir wieder
einigen kleineren und mittleren Weißspitzen-Riffhaien, einem großen Stachelrochen,
einigen Schildkröten und einem riesigen, dichten Schwarm von blau-gelben Füsilieren
begegneten. 5 Minuten nach Beginn der Rückfahrt kam der Ruf "Whale Shark"
und nur mit Maske, Schnorchel und Flossen bewaffnet sprangen wir alle ins Meer
und schwammen auf den dunklen Fleck im Wasser zu. Dieser Walhai war mit 4 bis maximal
5 Meter nur unwesentlich größer.
Nach dem Abendessen schaute ich bei der täglich um 21 Uhr beginnenden Fischfütterung
am Jetty vor der Rezeption zu. Um das Futter stritten sich hauptsächlich Stachelrochen,
aber auch einige Makrelen und ein kleiner Schwarzspitzen Riffhai.
Mittwoch
14. Juli:
Am Vormittag schien die Sonne noch leicht durch den verschleierten Himmel und mittags
regnete es bereits ziemlich heftig.
Am Nachmittag fuhren wir zum Endiri Thila. Auf diesem Tauchplatz sieht man zwar
keine Großfische, aber er ist trotzdem spektakulär, denn dort ist "Fischsuppe
pur" zu sehen. So große, dichte Schwärme von Glas- und Jungfischen sieht man
sonst nirgends.
Während des Abendessens begann es nochmals zu regnen, aber am nächsten Morgen waren
auf der Terrasse nur meine Zigaretten und ein Taschenbuch nass, aber die Sonne
blinzelte schon wieder durch die Wolken.
Donnerstag
15. Juli:
Das Wetter meint es nicht gut mit mir, denn der Himmel ist den ganzen Tag bedeckt
und es regnet mehrmals. Nachdem es in der Getränkekarte zwar 4 verschiedene Eiskaffeesorten
gibt, aber weder einen Wiener- noch einen Italienischen Eiskaffee, zeigte ich dem
Barkeeper in der The Spirit Bar diese 2 für ihn neuen Eiskaffeesorten. Er wollte
zwar anfangs, wie gewohnt, auch wieder Eiswürfel dazu schütten, aber dann hatte
er es doch begriffen und zum Schluss schmeckten diese beiden Eiskaffee fast so
wie bei uns. Einzig auf das Schlagobers muss man auf den Malediven verzichten.
Beach-Villas,
Lagoon-Villas und Sunset Water Villas:
Am Vormittag durfte ich die Beach- und Lagoon-Villen besichtigen und fotografieren.
Die 4 Sunset-Villen waren leider alle belegt, so dass ich dort nicht fotografieren
konnte, aber ich erhielt von der Rezeption eine Foto-CD mit Fotos dieser großen
Villen. Alle Villen sind auf Lily Beach ähnlich eingerichtet, nur die LCD TV-Geräte
sind etwas kleiner, als in den Wasser-Villen und natürlich unterscheiden sich die
Terrassen der 4 Bungalow Kategorien voneinander. Der Pool der Sunset-Villen ist
größer, als in den Deluxe Wasser-Villen, die Lagoon-Villen haben keinen Pool, aber
eine in der Terrasse versenkte Hängematte und die Terrasse der Beach-Villen bietet
Platz für die 2 Liegen, den Tisch und die Sessel.
Tamara
Spa:
Nachmittags besichtigte ich den riesigen Komplex des in das Meer gebauten und einer
Lilie ähnlichen Spa-Gebäudes. Über einen Steg kommt man in den Empfangsbereich
mit einer großen Glasscheibe im Boden, links und rechts kommt man in Behandlungsräume
und geradeaus zum rundum offenen allgemeinen Relaxbereich, von dem aus man in die
Blütenblätter, das sind 6 weitere Behandlungsräume, gelangt. An der nördlichen
Spitze der Lilienblüte (englisch: Lily) liegt noch ein einzelnes großes Tages-Apartment
zum entspannen.
Vibes
Bar:
Nach dem Sonnenuntergang wanderte ich zur Vibes Bar am östlichen Ende von Lily
Beach, denn der französische General Manager Jean Francois Debon hatte alle Urlauber
für 19 Uhr zum Manager-Cocktail eingeladen. Gereicht wurde Sekt und kleine Snacks
aus der Küche. Während der westliche Pool schattenlos in der prallen Sonne liegt,
ist der östliche Pool mit dem kleinen Kinderbecken hinter der Vibes Bar von alten
Bäumen umgeben.
Während des Abendessens, diesmal wurde nicht serviert, sondern gegrillt, begann
es draußen zu stürmen und zu schütten, aber nach meinem täglichen Besuch im Internetkaffee
und in der Main Bar hatte es schon wieder aufgehört.
Freitag
16. Juli:
Mein letzter Tag und der Himmel ist wieder grau. Nach dem Frühstück packte ich
meinen Koffer und je nach der wechselnden Witterung relaxte ich abwechselnd auf
der Terrasse, oder im Zimmer vor dem Fernseher. Der Abflug mit dem Wasserflugzeug
war für 16 Uhr geplant, so dass ich ab 15 Uhr nochmals ausgiebig die Cocktails
der Main-Bar testen konnte, aber dann war es soweit und wir mussten mit dem Dhoni
zum Wassertaxi hinaus fahren und als dann das Flugzeug aufstieg leuchtete Lily
Beach - die kleine Insel, in die ich mich in diesen 5 Tagen verliebt hatte - noch
einmal zum Abschied in einem verirrten Sonnenstrahl auf … ich hoffe, dass
die anderen Passagiere die Tropfen unter meinen Augen für Schweißtropfen hielten
…
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