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Maled. Feiertage

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Berichte mit freundlicher Genehmigung der Monday Times Maldives entnommen und übersetzt

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Österreicher fand die Liebe auf den Malediven

Vor 20 Jahren kam der damals 31-jährige Frank Reschreiter als Tauchlehrer das erste Mal auf die Malediven. Dieser junge Mann aus Österreich schloß sich am 3. Februar 1981 der Tauchschule von Bandos an und arbeitete hier drei Jahre lang. Damals wusste er noch nicht, dass sein Schicksal eng mit den Maldives verbunden ist und dass er die nächsten 20 Jahre und noch länger hier bleiben würde. Während der 3 Jahre auf Bandos, hatte er einen freundlichen Roomboy, an dessen Namen er sich nur mehr als Mohamed erinnert. Frank sagte, dass Mohamed zuerst an ihn herantrat und fragte, ob Frank ihn Englisch lehren könnte. Frank machte einen Handel mit Mohamed, so dass Mohamed ihn Dhivehi für die englischen Stunden lehren würde, die Frank ihm geben würde.
 

"Ich bemerkte, daß Mohamed ein sehr strenggläubiger Moslem war und ich sah, wie er oft die Moschee auf Bandos fürMoosa Frank Reschreiter and the two daughtersseine Gebete besuchte. Während unserer Lehrsitzungen sprachen wir auch über den Islam, "sagte Frank. Es war während solcher Diskussionen, als Frank begann, mehr und mehr neugierig über den Islam wurde. Er las Bücher und redete mit Mohamed und einigen Anderen. Schließlich fastete Frank im Jahr 1983 während des ganzen Monats des Ramadans. Es fastete nicht genau nach den islamischen Regeln, weil Frank noch kein Moslem war, aber er enthielt sich der Nahrung und der Getränke während Tageszeit.
 

"Ich machte die Arbeit an der Tauchschule genauso, wie üblich, obwohl ich fastete. Es war sehr schwierig, aber ich hielt durch", erklärte Frank. Frank fand, der Islam, wie er auf den Malediven praktiziert wird, ist eine sehr friedvolle Religion. Während seine Glaubenswandlung zum Islam schon hier auf Bandos begann, fand seine amtliche Eingliederung erst Monate später statt, als er schon nicht mehr auf Bandos arbeitete.
 

"Scheich Farook war für die Gruppe von sieben Leuten, die die formelle Zeremonie meiner Umwandlung in den Islam überwachten, verantwortlich," sagte Frank. Die Zeremonie fand im islamischen Zentrum im Jänner 1985 statt. Frank war zu diesem Zeitpunkt erst 35 Jahre alt. "Jedes mal, wenn ich Scheich Farook auf den Straßen von Male sehe, begrüßt er mich mit einem Lächeln und fragt mich immer - Moosa Kihineh?" sagte Frank. Nach seinem Übetritt in den Islam wurde Frank Reschreiters Name in Moosa Frank Reschreiter umgeändert. Er hat sowohl die Dhivehi, als auch die englischsprachigen Dokumente seines neuen Glaubens und um das zu beweisen, zeigt er stolz seine moslemischen Dokumente her. Frank, oder Moosa, wie ihn alle nennen, ist nun schon 51 Jahre alt.
 

1971, als Moosa 19 Jahre alt war, begann er zu tauchen. Seitdem taucht er regelmäßig berufsmäßig und hatte zum Zeitpunkt des Interviews 11.990 protokollierte Tauchgänge, inklusive der paar Tauchgänge, die er noch in Österreich machte.Moosa's bekanntes Tauchschiff, die ''Catfish''Er arbeitet jetzt an einer Safarijacht, die einem der führenden Reiseveranstalter und Resort-Eigentümer, der AAA Company gehört. Moosa arbeitete als Tauchlehrer an AAA's Safarijacht "Catfish". Während dieser Artikel erstmals online ging, startete er am 7. Jänner bereits zu seinem 12.000 Tauchgang, was diesen 7. Jänner für Moosa zu einem historischen machte.
 

Nach seinem Übertritt zum Islam im Jänner 1985 begann Moosa als Tauchlehrer auf dem Maayaafushi Resort und im Februar dieses Jahres begegnete ihm auf der Insel Feridhoo im Ari-Atoll die Liebe in Form eines jungen Mädchens. "Zu dieser Zeit organisierten wir auf Maayaafushi ein interessantes Tauchpaket: Eine eintägige Tauchsafari. Wir würdenauf einer bewohnten Insel oder bei einem bevölkerten Dorf tauchen und dann an einer unbewohnten Insel zum Mittagessen anhalten, dann wieder tauchen und erst spät heimfahren" sagte Moosa. Er ging: "An diesem besonderen Tag machten wir ein Picknick auf Madoogali. Es war damals noch eine unbewohnte Insel (obwohl es jetzt ein Resort ist) und am Ende dieses Tages fuhren wir nach Feridhoo, um den Touristen eine bewohnte Insel zu zeigen".
 

Der Kapitän und Eigentümer des Tauch-Dhonis war ein Mann von Feridhoo und als sie ankerten, nahm er die Tauchgruppe mit Moosa mit zu seinem Haus. "Zu einem zweijährigen Mädchen, das herumlief, the two daughters: Seeniya Moosa (left) and Aishath Suzeyna Moosa (right)war ich besonders nett und ich fragte sie, wo ihr Vater war. Als die Mutter des Mädchens meine Frage hörte, wurde sie sehr traurig. Später erfuhr ich, dass das junge Kind die Enkelin des Dhoni-Kapitäns war. Anscheinend hatte seine Tochter sehr jung geheiratet und war geschieden", sagte Moosa.
 

Auf späteren Reisen, die Moosa für Feridhoo mit den Gästen machte, gewöhnte er sich an, das Haus des Kapitäns zu besuchen und nahm öfters auch einige Geschenke, wie z.B. Kekse, für das junge Mädchen mit. Während dieser Zeit entwickelte Moosa eine Freundschaft mit der geschiedenen Tochter des Kapitäns. Nach 10 Monaten der Freundschaft, beschlossen sie, zu heiraten. Da Moosa schon ein Moslem war, mußte er nicht zum Islam wechseln, um mit einer moslemischen Frau verheiratet zu werden.
 

Moosas und Razeenas Trauung fand in Male statt, in einem Haus, das einem Verwandten von Razeena gehört. Die Hochzeit fand am 13. Februar 1986 statt. Moosa war 36 Jahre alt und Razeena 23. Moosa erinnert sich noch immer an die monatelange Bürokratie, die er erdulden mußte, von amtlichen Verwaltungen und vom Papierkrieg mit auszufüllenden Formularen. Nach den förmlichen Zeremonien kehrte Moosa, Razeena und die Verwandten von Male zurück nach Feridhoo und dort fand auch ihre Hochzeitsfeier statt.
 

"Ich erinnere mich immer noch an die Feier, sie dauerte 3 Tage. Jeder auf der Insel kam, und wir hatten Musik und aßen. Viele brachte ein Gutscheingeschenk. Einige brachte Schalen und Andere brachten Geld. Aber hauptsächlich waren es Gutscheine", sagte Moosa. Vor 15 Jahren, sagte Moosa, "als wir heirateten, hatte die Insel Feridhoo eine Bevölkerung von 388. "ich war die 389. Person," sagte er mit einem Lächeln. Übrigens jetzt ist die Bevölkerung von Feridhoo 470.
 

Moosa und Razeena machten ihre Flitterwochen nicht sofort nach der Hochzeit, sondern erst später. In der Tat nahm Moosa erst sechs Jahre nach der Ehe seinen Braut in seine Heimat, nach Österreich. Für die beiden war es ein 1 Monat langer Urlaub. Dort trafen sie Moosas Eltern und Brüder und seine zwei anderen Töchter!
Moosas Ehe mit Razeena ist in der Tat seine zweite Ehe, genauso, wie es Razeenas zweite Ehe war. Sie waren beide geschieden. Bei beiden hatte die Hochzeit nicht funktioniert, weil sie noch sehr jung waren und beide hatten Kinder aus der ersten Ehe - Razeena hatte eine Tochter und Moosa hatte zwei Töchter. Moosas erste Frau nahm sein Geld und lief mit einem Freund auf und davon und Moosas Eltern paßten auf die zwei Töchter auf.
 

Moosas zwei Töchter aus der ersten Ehe, die er mit seiner österreichischen Frau hatte, sind jetzt 28 und 30 Jahre alt. Er bleibt mit ihnen telefonisch und per Post in Kontakt. Die zwei Töchter haben Moosa auch auf den Malediven besucht und das letzte Mal besuchten sie ihren Vater 1992. Moosa war das letzte Mal 2000 in Österreich. Genau neun Monate und 10 Tage nach ihrer Ehe gebar Razeena am 13. November 1986 Aishath Suzeyna Moosa. "Es wFrank Reschreiter Moosaar ein lustiges Ding. Moosas und Razeenas zweite Tochter, Seeniya Moosa wurde 5 Jahre nach der Geburt der älteren Tochter geboren und Moosas und Razeenas Ehe dauert jetzt 16 Jahren. "Meine Frau wollte unbedingt einen Sohn, aber ich wollte nicht mehr als 2 Kinder. Ich kann mit acht oder neun Kindern nicht umgehen, "sagte Moosa mit einem Lachen. Er liebt seine Töchter sehr und tut alles, um sie gut zu erziehen.
 

Sechs Jahre nach ihrer Hochzeit bekam Moosas Frau vom Insel-Büro ein neues "Plot of Land". Die Malediven haben ein einzigartiges System, wo Leute, die sich um Land bewerben, gratis Land vom Staat bekommen. Gratisland ist ein Recht für jeden, entsprechend der Versorgung und Nachfrage. Manchmal wenn die Nachfrage die Versorgung übersteigt, muss entschieden werden, wem das Land zugesprochen wird. Auf Inseln wie Feridhoo, war das bisher nicht notwendig. Die Insel hat eine Bevölkerung von weniger als 500, und jeder bekommt hier leicht Land. Als Razeena 1992 ihr Land bekam, begann Moosa dort ein Haus zu bauen. Er war in der Lage, den Bau in zwei Jahren fertig zu stellen und Moosa ist jetzt stolz auf ihr Haus mit modernen Einrichtungen. Der Name des Hauses ist "Villa Pink Flower". Er sagte, daß er vor kurzem begann, dem Haus zwei weitere Zimmer hinzuzufügen, so daß seine zwei Töchter ihre eigenen Zimmer haben können.
 

Wenn Suzeyna dieses Jahr ihre Prüfungen beendet, plant Moosa, sie nach Österreich zu bringen, so daß sie die Heimat ihres Vaters und die Verwandten und Familienmitgliedern von Moosa sehen kann. Moosas Mutter starb 1998, und sein Vater ein Jahr später, aber er hat zwei Brüder, der älteste hat Moosa schon auf den Malediven besucht. Moosa besitzt ein Drittel vom Haus seines Elternteils in Österreich, und eines Tages könnten seine zwei maledivischen Töchter dort vielleicht bleiben, wenn sie studieren möchten.
 

Sowohl Suzeyna als auch Seeniya haben zwar österreichische Reisepässe, aber Moosa hat noch keine maledivischen Reisepässe für sie. Es ist erst einige Jahre her, dass das Gesetz geändert wurde, damit Kinder mit ausländischen Vätern erlaubt wird Mütter mit maledivischer Staatsbürgerschaft zu bekommen. Moosa will bald maledivische Reisepässe für seine Kinder zu beantragen. Suzeyna und Seeniya gehen in in Feridhoo zur Schule - eins in die neunte und eines in die fünfte Klasse und sie lernen sehr gut.
 

Manche von Moosas besten Freunden sind auf den Malediven allseits bekannte Leute, wie der Komiker Yoosay, Reeko Moosa, Aslam Rasheed und Musthag. "In der Tat. Yoosay versprach vor kurzem, einen Computer für Suzeyan zu kaufen, weil sie schon immer sehr an Computern interessiert ist," sagte Moosa. Einer von Moosas Träumen ist, ein Lustspiel in Dhivehi zu drehen, sobald er sich vom Tauchen zurückzieht. Er sagt, daß fast alle maledivischen Filme zu viele traurige Szenen enthalten. "Immer ronee, ronee (schreiend)", sagte er. "also will ich einen Film machen, bei dem die Leute lachen würden".
 

Moosa und seine zwei Töchter beten regelmäßig und sind genauso gläubige Moslems, wie jeder andere normale maledivische Staatsbürger. Moosa älteste Tochter Suzeyna sagte, dass ihre Großmutter mütterlicherseits sie lehrte, zu beten und den heiligen Koran zu lesen. Moosa sagte, daß er ein zehnjähriges Dauer-Visum für die Malediven hat, das erneuerbar ist und dass er seine zwei Töchter als gute Malediverinnen aufziehen will. Er sagte: "Mein Leben, meine Freunde und mein Herz ist hier, so dass ich ewig auf den Malediven leben will"!

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die Catfish heute ...

Die Catfish ist bis Mitte Juli auf Trockendock und wird für die neue Saison hergerichtet. Ab Mitte Juli steht sie dann für neuen Safaris zur Verfügung.

Franz hat sich auf sein Altenteil zurückgezogen. Wir werden die Sommersaison mit Tauchlehrern von unseren Basen fahren lassen.

Bitte, liebe Catfish-Gäste:
Wo bleiben Eure Reiseberichte oder Rückmeldungen? Bitte direkt an mich schicken (
werner@wernerlau.com)

6 Tage Non-Limit-Tauchen auf der Catfish kosten a‚ 350.-- (Euro). Das Non-Limit-Paket beinhaltet 6 Tage unbegrenztes Tauchen auf der Catfish (Flasche, Blei und Ausfahrten mit dem Beiboot).
Buchungen für die Catfish können auch über uns (via Neckermann) getätigt werden.

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Österreichische Malediven Mädchen

Aishath Suzeyna Moosa (Foto rechts) und ihre jüngere Schwester Seeniya Moosa (Foto ganz unten) besitzen österreichische Reisepässe, obwohl sie noch nie in Österreich waren. Ihr Vater, Frank Reschreiter, ist ein Tauchlehrer, der seine Liebe auf den Malediven fand. Seine Töchter Suzeyna (15 Jahre alt) und Seeniya (10 Jahre alt) entstanden aus Franks Ehe mit seiner maledivischen Frau Razeena von der Insel Feridhoo. Suzeyna und Seeniya gehen auf Feridhoo zur Schule und und leicht rötliches Haar und helle Haut. Obwohl sie europäisches Blut in ihren Adern haben, werden sie von allen Inselbewohnern genauso wie ihresgleichen behandelt.

 

1. Name: Aishath Suzeyna Moosa.
 

2. Geburtsort: Feridoo / Ari Atoll.
 

3. Geburtsdatum: 23. November 1986.
 

4. Brüder Schwestern: 1 eigene Schwester, 2 Halb-schwestern in Österreich.
 

5. Lieblingsspeise: Spaghetti mit Tomatensoße, von Vater zubereitet.
 

6. Lieblingsgetränk: Coca Cola.
 

7. Bevorzugtes Land: Österreich, obwohl ich nicht dort gewesen bin. Mein Vater macht bereits Pläne dafür, sobald ich 2002 die Schule hier beendet habe.
 

8. Bevorzugte Tageszeit: Sonnenuntergang.

 

9. Bevorzugte Musikkapelle: Back Street Boys.

 

10. Bevorzugte maledivische Musik: Ali Rameez und die Dandana Band.
 

11. Bevorzugte Dhivehi Filme: Naa Umeedh.
 

12. Bevorzugtes Hindu Film: Muhabbath Hei.
 

13. Bevorzugte Hollywood Filme: Mein Vater hat etwa 200 Filme auf Video und mein Idol ist ''Pretty Woman''.
 

14. Bevorzugter Dhivehi Filmstar: Seezan.
 

15. Bevorzugtes Hindu Filmstar: Sha Ruk Khan.
 

16. Bevorzugte Hollywood Filmstar: Leonardo Di Caprio.
 

17. Bevorzugte Kleidung: Jeans.
 

18. Welche Schule besuchst Du: Ich besuche gerade die 9. Klasse der Feridoo Schule und hoffe, heuer noch die 10. zu beginnen
 

19. Was tust Du in der Schule am liebsten: Berichten.
 

20. Unbeliebtestes Thema in der Schule: Wirtschaftswissenschaft.
 

21. Bester Schulfreund: Leeza.
 

22. Gehen Sie oft schwimmen: Meine Schwester liebt das Meer, aber ich gehe auch manchmal schwimmen.
 

23. Können Sie schwimmen oder schnorcheln: Ich kann schwimmen und schnorcheln. Da mein Vater ein Taucher ist, habe ich vier Tauchgänge mit ihm gemacht. Es ist leicht, und ich denke, daß mehr unserer jungen Leuten tauchen sollten. Wenn Sie nicht tauchen, werden Sie die wirklichen Malediven niemals kennenlernen (es sei denn, Sie unternehmen eine Fahrt mit einem Unterseeboot).
 

24. Haben Sie jemals gefischt: Ich gehe mit Freunden sehr oft fischen. Wir fahren in einem kleinen Boot hinaus (z.B. mit einem Bokkuraa).
 

25. Haben Sie Ihre Großeltern Väterlicherseits gesehen: Ich bin noch nicht in Österreich. Meine Großeltern starben vor einigen Jahren, noch bevor ich sie sehen konnte. Sie waren schon in Pension, aber ich war nicht in der Lage, sie zu besuchen und ihnen war es nicht möglich, hierher auf die Malediven zu kommen. Einer meiner Onkel (Bruders meines Vaters) und meine zwei Halbschwestern aus erster Ehe meines Vaters, die alle in Österreich leben), kam, um uns zu hier besuchen.
 

26. Hat Ihr Vater viele Photos von seiner Familie in Österreich: Ja. Wir telefonieren manchmal mit unseren Halbschwestern und Onkeln. Da in Österreich deutsch gesprochen wird und wir noch kein Deutsch sprechen können, ist es schwierig, mit ihnen zu reden. Also sagen wir einfache Sachen, '''wie es geht Dir?'' oder 'gut''.
 

27. Dauert es noch lang, bis Sie fertig sind: Hoffentlich nächstes Jahr, nachdem ich meine Prüfungen beendet habe, nimmt mich Papa für ein Monat Urlaub nach Österreich. Er kann sich nicht leisten, uns beide mit zu nehmen, sondern nur nach und nach.
 

28. Was wissen Sie über Österreich: Im Wohnzimmer von unserem Haus in Feridhoo gibt es ein 8 mal 10 Fuß großes Farbplakat eines österreichischen Berges. Vor etwa 9 Jahren flogen mein Vater und meine Mutter nach Österreich. Sie brachten viele Photos und Videos mit, also weiß ich, wie das Land aussieht.
 

29. Nimmt Ihr Vater Sie manchmal mit auf das Tauchschiff, wo er arbeitet: Nicht auf die ''Cat Fish'', wo er derzeit arbeitet, aber davor arbeitete er auf der ''Madivaru III'' und der ''Atoll Explorer'' und damals nahm er uns zu jenen zwei Jachten mit.
 

30. Haben Sie Probleme mit den anderen Kindern: Sie kennen unsere Geschichte, aber da wir 100% Inselmädchen sind, werden wir auch als solche behandelt.
 

31. Lieblings-Zeitschrift: Ich lese alle lokalen Zeitschriften, und mein Vater bringt uns immer alle möglichen mit.
 

32. Welche maledivischen Persönlichkeiten kennen Sie: Ich habe den Präsidenten leider nie gesehen, aber ich habe den Atoll-Minister Abdullah Hameed gesehen, als er einmal unsere Insel besuchte, und ich habe auch Tourismus-Minister Sobir und den berühmten Komiker Yoousay gesehen.
 

33. Wie oft kommen Sie nach Male: Nicht sehr oft. Der Transport ist schwierig, denn das Dhoni fährt mindestens 6 bis 7 Stunden und es kommt sehr selten vor, dass wir Plätze in einem Wasserflug bekommen.
 

34. Wo bleiben Sie, wenn Sie nach Male kommen: Ich komme mit meinen Eltern und meiner Schwester. Wir bleiben bei Mutters Verwandten oder in einem von Vater in Viligili gemieteten Zimmer.
 

35. Wo möchten Sie lieber wohnen: In Male oder auf Feridoo: In Male. Nach dem Ende der 10. Klasse in der Feridhoo-Schule, hoffe ich, dass ich eine höhere Schule in Male besuchen kann.
 

36. Lieblings-Restaurant in Male: Wenn wir in Male sind, bringt uns Vater oft in das ''Red Cap'' Fast Food Restaurant.
 

37. Wie hoch wollen Sie sich fortbilden: Ich möchte wenigstens einen akademischen Grad machen, vielleicht in einem Computer-bezogenen Bereich.
 

38. Welche berufliche Karriere möchten Sie: Ich würde gerne ein Fluglotse oder eine Stewardeß bei einer Fluglinie werden.
 

39. Haben Sie einen doppelten Reisepaß und doppelte Staatsbürgerschaft: Meine Schwester und ich haben österreichische Reisepässe und Vater hofft, dieses Jahr für uns maledivische Reisepässe zu bekommen.
 

40. Sorgen Sie sich darum, Pickel zu bekommen: Nein - sicher noch nicht.
 

41. Lieblingsblume: Die nationale Blume der Malediven, die Rose.
 

42. Lieblings-Sport: Volleybal. Vor kurzem haben wir ein Netz und einen Ball zum Volleyball spielen gekauft.
 

43. Lokaler Football: Ich unterstütze Klub Valencia, und ihr Striker Nick ist mein bevorzugter Spieler.
 

44. Bevorzugte Fernsehprogramme in TVM: Wir haben keine Parabolantenne an unserem Haus, so dass wir TVM nicht so oft sehen können.
 

45. Beten Sie regelmäßig: Ja.
 

46. Wer lehrte Sie die Gebete und den Koran: Meine Großmutter mütterlicherseits.
 

47. Würden Sie die Möglichkeit zum Besuch der Aminiyya Schule nützen: Ja natürlich. Realistisch würde ich jedoch sagen, daß ich aber mit der CHSE oder einer anderen Höheren Schule nach Abschluß der Grundschule auf Feridoo zufrieden sein muss.
 

48. Wird der Meeresspiegel ansteigen und die Malediven versinken: Ja, ich glaube, daß das geschehen würde, wenn die Menschheit nicht aufpasst.
 

49. Im Jahr 2020 wären Sie 34 Jahre alt, was möchten Sie dann sein: Ein Lotse oder eine Fluggesellschafts-Stewardeß mit einem akademischen Grad im Computerbereich und mit einer schönen Zukunft voraus. @

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